Klima Grafitti

Klimarichtlinie

Ein klimaneutrales Hessen – für dieses Ziel leisten die hessischen Kommunen mit Klimaschutz und Klimaanpassung vor Ort einen wichtigen Beitrag. Finanzielle Unterstützung erhalten Städte und Gemeinden mit der kommunalen Klimarichtlinie des Hessischen Umweltministeriums.

Höhere Fördersätze und neue Maßnahmen

  • Maßnahmen von Klima-KommunenÖffnet sich in einem neuen Fenster und für Kommunen mit Windenergieanlagen werden mit 100 Prozent gefördert. Bisher waren es 90 Prozent.
  • Für alle anderen Kommunen und kommunale Unternehmen werden die Fördersätze von 70 auf 80 Prozent erhöht.
  • Zur Förderung von Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen erfolgt eine Erhöhung der maximalen Förderbeträge für Kommunen von derzeit 250.000 Euro auf 400.000 Euro.
  • Die Stellung der Kommunen im Finanz- und Lastenausgleich findet keine Berücksichtigung mehr.
  • Neu ist die Förderung der Einrichtung kommunaler Verleihsysteme von CO2-armen Mobilitätssystemen sowie deren Anschaffung für den innerkommunalen Gebrauch (z. B. (E-)Lastenfahrräder) als investive Klimaschutzmaßnahme.
  • Neu ist auch die Förderung des Ausbaus des Trinkbrunnennetzes in urbanen Räumen als kommunale Klimaanpassungsmaßnahme.
  • Neu ist außerdem: Die Förderung von Maßnahmen zur Haus- und Hofbegrünung privater Immobilieneigentümer als Klimaanpassungsmaßnahme in Kommunen.
  • Bei Kommunen, die sich in direkter Nachbarschaft bzw. Nähe zu Windenergieanlagen befinden, sind jetzt zudem Kommunen antragsberechtigt, in deren Gemarkung sich auch repowerte Anlagen befinden. Die Entfernung zur geschlossenen Wohnbebauung wurde von 2 km auf 3 km angehoben.
  • Neben der Möglichkeit zusätzlich auch Fördermittel des Bundes im Rahmen der Nationalen Klimainitiative (NKI) in Anspruch zu nehmen, ist jetzt auch eine Kumulation mit dem Investitionsprogramm der HESSENKASSE möglich.
  • Interkommunale Maßnahmen erhalten eine besondere Unterstützung.

Die Änderungen der Richtlinie sind bis zum 31.12.2022 befristet. Für in dieser Zeit bewilligte Förderanträge besteht eine befristete Mittelauszahlung und die Endverwendungsnachweise müssen bis November 2023 vorgelegt werden.

Best-Practice-Beispiele

Diese Beispiele entsprechen der Richtlinie des Landes Hessen zur Förderung von kommunalen Klimaschutz- und Kimaanpassungsprojekten sowie von kommunalen Informationsinitiativen.

Beratung

Vor der Antragsstellung wird eine kostenfreie, fachliche Vorfeldberatung durch die HessenEnergie Gesellschaft für rationelle Energienutzung mbH – empfohlen.

HessenEnergie

Steffen Fiddecke
Steffen.Fiddecke@hessenenergie.de
Tel. +49 (0) 611 / 746 23 -46

Falk von Klopotek
Falk.v.Klopotek@hessenenergie.de
Tel. +49 (0) 611 / 746 23 -19

Daniel Lindemann
daniel.lindemann@hessenenergie.de
Tel. +49 (0) 611 / 746 23 -48

Rainer Knott
rainer.knott@hessenenergie.de
Tel. +49 (0) 611 / 746 23 -45

Daniel Zerbes
daniel.zerbes@hessenenergie.de
Tel. +49 (0) 611 / 746 23 -70