Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Abofallen

Im Internet lauern besondere Gefahren auf die Verbraucher: Abofallen, miese Abzockmethoden und unseriöses Geschäftsgebaren. Wer nicht genau hinschaut, hat mit wenigen Klicks unbeabsichtigt ein kostenpflichtiges Abonnement abgeschlossen und wollte doch nur mal schnell eine Info oder einen kostenlosen Download. Mit Mahnschreiben aufgrund angeblich nicht bezahlter kostenpflichtiger Internetnutzungen versuchen dubiose Anwälte viele Internetnutzer massiv unter Druck zu setzen und Verbraucher über den Tisch zu ziehen. Auf Internetseiten unseriöser Anbieter zur Routenplanung, Gedichten, Berufswahl oder zur Hausaufgabenhilfe tappen auf diese Weise viele Verbraucher in die Netzfalle und sollen Geld für nicht geleistete Dienste zahlen. Der Betrugsversuch geht sogar soweit, dass bei Nichtzahlung mit einem Eintrag bei der Schufa gedroht wird.

Bei einem solchen Fall wird empfohlen: Nicht auf die Forderungen eingehen und in einem Brief darauf hinweisen, dass nie die Absicht bestand, einen kostenpflichtigen Vertrag abzuschließen. Zwar wird das Unternehmen weiter versuchen, durch Mahnungen und Inkassoschreiben einzuschüchtern, allerdings ohne Aussicht auf Erfolg. Handlungsbedarf besteht erst, wenn man einen gerichtlichen Mahnbescheid erhalten hat. Hier sollte sofort Widerspruch eingelegt werden (Musterbriefe siehe Downloadbereich).