Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
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Unerwünschte Bestandteile

Rückstände und Verunreinigungen

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Reagenzgläser
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Lebensmittel in Deutschland werden auch auf das Vorkommen von Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmitteln sowie sonstiger unerwünschter Bestandteile hin untersucht. Und auch die Rückstände von Tierarzneimitteln können als Folge einer Behandlung von Nutztieren in Lebensmitteln tierischen Ursprungs enthalten sein. 

Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln

Auch bei sachgerechter Anwendung von Pflanzenschutzmitteln können Rückstände in den entsprechenden Lebensmitteln nicht ausgeschlossen werden. Die Einhaltung der geltenden Rückstandshöchstgehalte wird dementsprechend von der amtlichen Lebensmittelüberwachung der Länder kontrolliert, um den Verbraucher vor möglichen gesundheitlichen Risiken zu schützen. Ein dichtes Regelwerk sorgt aber dafür, dass diese Rückstände kein Gesundheitsrisiko darstellen. Die amtliche Lebensmittel- und Veterinärüberwachung der Städte und Kreise kontrolliert stichprobenartig die Produkte und die Betriebe (Kontrolle der Eigenkontrolle) der Firmen. Die Ministerien der Länder koordinieren diese Überwachungsaktivitäten auf Länderebene. Die Untersuchungsdaten zu Pflanzenschutzmittelrückständen in Lebensmitteln werden von den Bundesländern an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) übermittelt, dort ausgewertet und jährlich in dem Bericht "Nationale Berichterstattung Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln" veröffentlicht.

Weitere Informationen zu Pflanzenmittelrückständen in Lebensmitteln gibt es auf der Internetseite des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV).

Informationen zu Rückständen und Höchstgehalten finden Sie auf der Internetseite des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL).

Tierarzneimittelrückstände in Lebensmitteln

Wenn Lebensmittelliefernde Tiere mit Arzneistoffen behandelt werden, können deren Rückstände in die Nahrungskette gelangen und möglicherweise die menschliche Gesundheit beeinträchtigen. Die Überwachung von Tierarzneimittelrückständen beginnt bereits vor der Zulassung: Noch vor dem eigentlichen Zulassungsverfahren werden alle pharmakologisch wirksamen Stoffe, die eingesetzt werden sollen, einer zentralen gesundheitlichen Risikobewertung unterzogen.

In Deutschland ist das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) die zuständige Behörde für die Zulassung von Tierarzneimitteln. Die Zuständigkeit für die Zulassung von Sera und Impfstoffen für Tiere liegt beim Paul-Ehrlich-Institut (PEI).

Die Überwachung von Tierarzneimittelrückständen in Lebensmitteln tierischer Herkunft wird durch zwei Europäische Richtlinien geregelt:

Mehr Informationen und die Jahresberichte vom Nationalen Rückstandskontrollplan erhalten Sie hier: Nationaler Rückstandskontrollplan des BVL: Tierarzneimittelrückstände in Lebensmitteln

Weitere Informationen zu Tierarzneimittelrückständen in Lebensmitteln gibt es auf der Internetseite des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).