Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Hilfsprogramme und Richtlinien

Extremwetterereignisse im Wald

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Borkenkäferfläche im Revier Kaltenbach Forstamt Melsungen
Borkenkäferfläche im Revier Kaltenbach Forstamt Melsungen
© Felix Reinbold

Die hessischen Wälder erfüllen vielfältige Funktionen. Sie sind Lebensraum für Pflanzen und Tiere, sorgen für gesunde Luft und sauberes Wasser, tragen durch die Bindung von Kohlendioxid wesentlich zum Klimaschutz bei und sind gerade in den ländlichen Räumen Hessens ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.

Die Extremwetterereignisse der vergangenen Jahre, die sichtbarer Ausdruck eines zunehmenden Klimawandels sind, haben den Wald in Hessen sehr belastet und geschädigt und bedrohen eine nachhaltige Forstwirtschaft. So führten der Sturm Friederike im Januar 2018, die andauernden hohen Temperaturen und immer wieder auftretende Trockenphasen in den hessischen Wäldern bei allen Baumarten zu einem in dieser Dimension noch nie dagewesenen Krankheitsbild und zum Absterben der Bäume auf großer Fläche. Die Folgen des Klimawandels finden in den hessischen Wäldern real statt und verursachen erhebliche Schäden und Kosten.

Das Land Hessen unterstützt mit der Extremwetterrichtlinie-Wald vom 11. September 2019 die hessischen Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer mit finanziellen Zuwendungen bei der Räumung von Schadensflächen, bei Waldschutzmaßnahmen, der Anlage von Holzlagerplätzen und bei der Prävention und Bekämpfung von Waldbränden.

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