Radonvorsorgegebiete

Hessische Messkampagne der Radonkonzentration in der Bodenluft

Um ein statistisch repräsentatives Bild der Radonsituation in Hessen zu erhalten, hat das hessische Umweltministerium (HMUKLV) 2018 eine auf fünf Jahre angelegte, landesweite Messkampagne der Radonkonzentration in der Bodenluft und der Bodenpermeabilität (Gasdurchlässigkeit des Bodens) veranlasst. Die Betreuung inkl. der Auswahl der Messorte nach geologischen Gesichtspunkten obliegt dem Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG). Die Durchführung der Messkampagne erfolgt durch die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) in Gießen und wird vom Hessischen Radonzentrum (HeRaZ) koordiniert. Die gemessenen Daten werden dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) für seine Prognosen des Radonpotentials zur Verfügung gestellt. Abbildung 1 zeigt einen Zwischenstand der Messkampagne zum Ende des Jahres 2020.

Nach Beendigung der Messkampagne in 2022 werden für Hessen 135 alte und 750 neue Bodenluftmessungen zur Verfügung stehen. So wird sich ein statistisch belastbares Bild der Radonsituation in Hessen ergeben.

Die Messkampagne Hessens zur Radonkonzentration in der Bodenluft garantiert nach ihrem Abschluss ein statistisch repräsentatives Bild der Radonsituation in Hessen.

Das HLNUG betreibt zusätzlich eine Dauermessstelle, welche über längere Zeiträume kontinuierlich Radonkonzentrationen in der Bodenluft misst.

 

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