Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Hochwasserflächenmanagement

Überschwemmungsgebiete

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Altarm am Erfelder Altrhein
© U. Kaiser / Hess. Umweltministerium

Überschwemmungsgebiete sind Gebiete zwischen oberirdischen Gewässern und Deichen oder Hochufern und sonstige Gebiete, die bei Hochwasser überschwemmt oder durchflossen oder die für Hochwasserentlastung oder Rückhaltung beansprucht werden (§ 76 Wasserhaushaltsgesetz – WHG).

Der Verlust von Überschwemmungsgebieten führt zu einer Erhöhung der Hochwassergefahr und größeren möglichen Schäden für die Nutzung, die für den Verlust des Überschwemmungsgebietes ursächlich war. Deshalb gilt es, die vorhandenen Überschwemmungsgebiete zu erhalten. Eine wesentliche Maßnahme des vorbeugenden Hochwasserschutzes ist daher die dauerhafte Sicherung der Überschwemmungsflächen durch rechtliche Festsetzung.

In Hessen wurden nach § 76 Abs. 2 WHG an 4.820 Kilometern Gewässerstrecke die Überschwemmungsgebiete auf der Grundlage eines Hochwasserereignisses, wie es statistisch einmal in hundert Jahren zu erwarten ist, festgesetzt.

Überschwemmungsgebiete können im „Geoportal-Hessen“ eingesehen werden.