Artenschutz

Wolfsmanagement

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Wolf (Canis lupus)
© Erni / Fotolia.com

Bei einem Notfall rufen Sie die Polizei.
Bei Sichtungen, Hinweisen oder Fragen schicken Sie bitte eine Mail an wolf@hlnug.hessen.de .
Bei Spuren, Rissen usw. sprechen Sie unsere örtlichen ehrenamtlichen sachkundigen Helfer an. 
Fragen zu Fördermitteln beantworten die Förderstellen.
Alle Adressen und  weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Wolfszentrums Hessen.

Wie verhalte ich mich richtig?

  1. Wie bei anderen Wildtieren: Abstand halten, nie darauf zugehen oder gar bedrängen.
  2. Unter keinen Umständen Wölfe füttern! Speisereste, Schlachtabfälle und Tierfutter so verwahren, dass diese nicht für Wildtiere zugänglich sind.
  3. Menschen in Fahrzeugen oder auf Pferden werden von vielen Wildtieren nicht erkannt. Dies ist kein besorgniserregendes Verhalten.
  4. Wer Wölfen begegnet, die sich nicht unverzüglich zurückziehen, sollte diese im Auge behalten, aber nicht direkt anstarren und sich langsam entfernen. 
  5. Folgt ein Wolf in gewissem Abstand: nicht hastig weglaufen, sondern langsam, betont uninteressiert weitergehen bzw. fahren und dabei laut sprechen.
  6. Im unwahrscheinlichen Fall, dass ein oder mehrere Wölfe offensichtlich direkt auf Sie zukommt, so handelt es sich in der Regel um ein neugieriges Jungtier.
    Stehenbleiben, laut rufen und in die Hände klatschen, sich groß machen, ggf. mit einem Knüppel bewaffnen und – bei weiterer Annäherung des Tieres - mit Gegenständen werfen.
  7. Unbeaufsichtigte Hunde in Wald und Flur können von Wölfen angegriffen werden. Hunde grundsätzlich anleinen oder nur im engen Einwirkungskreis des Besitzers führen.
  8. Angeleinte Hunde können  Neugier- und eventuell auch aggressives Verhalten eines Wolfs auslösen.
    Der begleitende Mensch wird durch den Wolf ignoriert. In einem solchen Fall den Wolf durch lautes Rufen und Gestikulieren ablenken.
  9. Beim Einsatz von Jagdhunden in Wolfsgebieten alle Beteiligten vorab über die Anwesenheit von Wölfen informieren. Jagdhunde erst von der Leine lösen, wenn die Treiber unterwegs sind. Jagdhunden können Schutzwesten und Halsbändern mit mechanischen oder elektronischen Schutzvorrichtungen angelegt werden.
  10. Einen Wolf nie auf begrenztem Raum (Ecken hoher, für Wölfe nicht überwindbarer Zäune oder von Gebäuden) in die Enge treiben. Lassen Sie eine Fluchtmöglichkeit.
  11. Wer einen toten, kranken oder verletzten Wolf findet: Nicht anfassen und Polizei informieren. Die Naturschutzverwaltung lässt sie untersuchen.

Haben Sie Hinweise oder Fragen zu diesem Thema?

Bitte wenden Sie sich an das zentrale Wolfszentrum

Mail: wolf@hlnug.hessen.de

HLNUG-Wolfshotline: Tel.: 0641 - 200095 22

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