Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
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Workshop

„Bodenschutz bei der Planung und Errichtung von Windenergieanlagen“ am 17.3.2015 in der Naturschutz-Akademie Wetzlar

Neben Wasser und Luft stellen auch Böden eine existentielle Ressource dar, die bisher jedoch oft nicht angemessen betrachtet wird. Um verstärkt auf ihre Bedeutung hinzuweisen, haben die Vereinten Nationen das Jahr 2015 zum Internationalen Jahr des Bodens erklärt. Auch im Zusammenhang mit der Errichtung von Windenergieanlagen werden Böden dauerhaft oder temporär in Anspruch genommen. Die Standorte liegen dabei häufig im Bereich sensibler Nutzungen wie der Land- oder Forstwirtschaft, die auf intakte Bodenfunktionen angewiesen sind.

Die Anforderungen des Bodenschutzes werden oft nur unzureichend erkannt. Diese betreffen beispielsweise die Berücksichtigung der Bodenfunktionen und -empfindlichkeiten bei der Projektierung, den fachgerechten Umgang mit Bodenaushub oder die Vermeidung von Verdichtungen, die durch das Befahren ungeschützter Flächen entstehen können. Die Kenntnis dieser Anforderungen und ihre frühzeitige Berücksichtigung bei der Planung und Ausführung der Vorhaben tragen dazu bei, Verzögerungen bei der Projektrealisierung zu vermeiden und die Rechtssicherheit zu erhöhen. Die entsprechenden fachlichen Anforderungen wurden in einer Arbeitshilfe konkretisiert, die seit Herbst 2014  in Hessen Anwendung findet.

Die Inhalte der Arbeitshilfe wurden am 17.3.2015 in einem Workshop in der Naturschutz-Akademie Hessen in Wetzlar vorgestellt. Der Workshop richtete sich an Betreiber und Planungsbüros, die bodenbezogene Fragestellungen einschließlich der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung bearbeiten. In Diskussionsforen zu thematischen Schwerpunkten besteht die Gelegenheit zu einem intensiven fachlichen Austausch.

Die Vorträge der Referenten finden Sie im Downloadbereich.