Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Vogelgrippe

Zwölfter Vogelgrippefall in Hessen

Höckerschwan in Mainz-Kostheim ist am H5N8-Virus gestorben

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Schwanen-Familie
Schwanen-Familie
© Dieter Haugk

Ein Höckerschwan, der am Main in Mainz-Kostheim Ende Januar tot aufgefunden wurde, war mit dem Vogelgrippevirus H5N8 infiziert. Das nationale Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat den Vorbefund des Hessischen Landeslabors (LHL) bestätigt. Insgesamt hat das LHL in Gießen seit Anfang November mehr als 2.500 Proben von Vögeln auf das Virus H5N8 untersucht. Der Schwan war der zwölfte bestätigte Fall des aktuellen Vogelgrippeerregers in Hessen. Dabei handelte es sich um elf Wildvögel und einen Rosapelikan aus dem Opel-Zoo.

Nach Abstimmung mit den angrenzenden Veterinärbehörden Groß-Gerau und Main-Taunus, dem hessischen Umweltministerium und des Regierungspräsidium (RP) Darmstadt verzichtet das Veterinäramt Wiesbaden auf die Einrichtung von Restriktionszonen. Denn im Umkreis von einem und von drei Kilometern des Fundorts „Am Mainufer 4“  auf Höhe der Hafeneinfahrt in Mainz-Kostheim befinden sich auf hessischer Seite ausschließlich private Geflügelhaltungen, in Rheinland-Pfalz keine Betriebe.

Trotzdem wird dringend empfohlen, Hunde in diesem Gebet anzuleinen und Katzen nicht frei herumlaufen zu lassen. Die landesweite Stallpflicht sowie das Verbot von Geflügelausstellungen gelten weiterhin.

Mehr Informationen finden Sie unter: https://umweltministerium.hessen.de/verbraucher/tiergesundheit-tierseuchen/tierkrankheiten-tierseuchen/aviaere-influenza-gefluegelpest

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