Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Vogelgrippe

Weiterer Vogelgrippefall im Main-Kinzig-Kreis

Mäusebussard stirbt an Vogelgrippe

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Ein Mäusebussard im Winter
Ein Mäusebussard im Winter
© Bernd Wolter - Fotolia

Bei einem Mäusebussard, der am Ruhlsee bei Langenselbold (Main-Kinzig-Kreis) tot aufgefunden wurde, ist die hochpathogene Form von H5N8 nachgewiesen worden. Das nationale Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat den Vorbefund des Hessischen Landeslabors (LHL) bestätigt. Insgesamt hat das LHL in Gießen seit Anfang November vergangenen Jahres rund 3.500 Proben von Vögeln auf das Virus H5N8 untersucht. Damit gibt es seit Ausbruch der Vogelgrippe in Hessen nun 62 bestätigte Fälle des aktuellen Erregers, darunter 61 Wildvögel und ein Rosapelikan aus dem Opel-Zoo.

Das Veterinäramt im Main-Kinzig-Kreis plant, die bestehenden Restriktionsgebiete im Umkreis von einem und drei Kilometern um den Fundort geringfügig zu erweitern. Details zu den einzelnen Schutzmaßnahmen erhalten Sie bei der Veterinärbehörde des Main-Kinzig-Kreises.

Das hessische Umweltministerium weist darauf hin, dass trotz des nun gefundenen Tieres die Stallpflicht in Hessen weiterhin landesweit aufgehoben ist. Ausgenommen davon sind lediglich die bestehenden Restriktionszonen. Auch weist das Ministerium nochmals darauf hin, dass es wichtig ist, die Biosicherheitsmaßnahmen weiter einzuhalten. Denn dies ist unabhängig von der Stallpflicht der beste Schutz vor einer Einschleppung der Vogelgrippe.

Mehr allgemeine Informationen finden Sie auch unter dem unten stehenden Link.

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