Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Vogelgrippe

Weitere Vogelgrippefälle in Hessen

Vier Wildvögel sind am H5N8-Virus gestorben / Betroffen sind Wiesbaden, Vogelsbergkreis, Rheingau-Taunus-Kreis und Landkreis Gießen

Bei drei Höckerschwänen und einem Silberreiher wurde eine Infektion mit dem Vogelgrippevirus H5N8 nachgewiesen. Das nationale Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat den Vorbefund des Hessischen Landeslabors (LHL) bestätigt. Insgesamt hat das LHL in Gießen seit Anfang November mehr als 2.600 Proben von Vögeln auf das Virus H5N8 untersucht. Damit gibt es in Hessen insgesamt 16 bestätigte Fälle des aktuellen Vogelgrippeerregers in Hessen. Dabei handelte es sich um 15 Wildvögel und einen Rosapelikan aus dem Opel-Zoo.

Ein Höckerschwan wurde in Wiesbaden-Biebrich am Rhein auf der Höhe der Rheingaustraße 146 gefunden. Es werden keine Restriktionszonen eingerichtet. In der Stadt Wiesbaden gilt weiterhin Stallpflicht.

Auch im Vogelsbergkreis wurde ein infizierter Höckerschwan tot aufgefunden. Er lag am Antriftstausee in der Nähe zu Alsfeld. Hier gibt es ein Sperrgebiet im Umkreis von einem Kilometer sowie ein Beobachtungsgebiet im Umkreis von drei Kilometern vom Fundort. In diesen Gebieten gelten die Stallpflicht, strenge Biosicherheitsmaßnahmen und Leinenpflicht für Hunde. Außerdem werden Geflügelbetriebe in diesen Betrieben auf das Virus untersucht. 

Ein weiterer Höckerschwan wurde in Assmanshausen (Rheingau-Taunus-Kreis), am Schiffsanleger rheinabwärts gefunden. Der Fundort liegt im ornithologischen Risikogebiet, darum werden keine weiteren Restriktionszonen eingerichtet.

Im Landkreis Gießen wurde ein mit H5N8 infizierter Silberreiher im Lückenbach in der Nähe der Grube Fernie gefunden. Hier werden um den Fundort ein Sperrgebiet im Umkreis von einem Kilometer und ein Beobachtungsgebiet im Umkreis von drei Kilometern eingerichtet.

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