Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Startseite Presse Pressemitteilungen Pressearchiv Staatssekretär Mark Weinmeister: „Ökologische Verbesserung und Hochwasserschutz verbinden“
Renaturierung

Staatssekretär Mark Weinmeister: „Ökologische Verbesserung und Hochwasserschutz verbinden“

hmuelv_bescheiduebergabe_bad_wildungen

Claudia Ravensburg MdL, Staatssekretär Mark Weinmeister, Bürgermeister Volker Zimmermann und Ralf Enderlein, Leiter der Unteren Wasserbehörde. Bürgermeister Zimmermann hält den Förderbescheid in seinen Händen
v.l.n.r. Claudia Ravensburg MdL, Staatssekretär Mark Weinmeister, Bürgermeister Volker Zimmermann und Ralf Enderlein, Leiter der Unteren Wasserbehörde
© HMUELV

Staatssekretär übergibt Förderbescheid in Höhe von 203.000 Euro für Renaturierung der Sonder

Einen Förderbescheid in Höhe von 203.000 Euro für die Renaturierung der Sonder hat Hessens Umweltstaatssekretär Mark Weinmeister heute an Bad Wildungens Bürgermeister Volker Zimmermann übergeben. „Mit der Renaturierungsmaßnahme in Bad Wildungen werden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Zum einen verbessert sich die ökologische Situation des Gewässers, zum anderen trägt die Maßnahme auch zur Verbesserung des Hochwasserschutzes bei“, so Weinmeister.

Im Bereich der Wäschebachsgärten zwischen Kesslers Gässchen und Itzelstraße soll die Sonder auf ca. 500 Metern renaturiert werden. Hierzu wird das linke Ufer aufgeweitet. Damit Fische und andere Gewässerlebewesen leichter den Flusslauf entlangwandern können, werden Steine in der Sonder versenkt. Auf ca. 70 Metern erhält die Sonder dabei eine neue Linienführung – das vorhandene Gewässerbett wird in diesem Bereich zum Nebenarm, der nur bei Hochwasser durchströmt wird. Durch die Aufweitung werden zusätzliche Überflutungsflächen geschaffen, die einer Verbesserung des Hochwasserschutzes dienen. In der Vergangenheit kam es zu wiederholten Überschwemmungen der Gewerbegrundstücke auf der rechten Uferseite.

„Die Renaturierung ist ein wichtiger Schritt hin zum „guten ökologischen Zustand“, der von der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie gefordert wird“, teilte Staatssekretär Weinmeister abschließend mit.

Schließen