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Hochwasserschutz

Staatssekretär Mark Weinmeister: „Hochwasserschutz und Renaturierung kombiniert“

HMUELV Besichtigung Hochwasserschutzmaßnahme Frankenberg

Besichtigung der Hochwasserschutzmaßnahmen in Willersdorf. Staatssekretär Mark Weinmeister erläutert vor einer Menschenmenge die Förderung durch die Landesregierung. - M. Wettlaufer
Besichtigung der Hochwasserschutzmaßnahmen in Willersdorf.

Staatssekretär Weinmeister besichtigt abgeschlossene Hochwasserschutzmaßnahmen in Willersdorf

Umweltstaatssekretär Mark Weinmeister hat gemeinsam mit Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß die abgeschlossenen Hochwasserschutzmaßnahmen an den Gewässern Kalte Wasser und Alborn in Willersdorf in Augenschein genommen. „In Willersdorf haben wir den Hochwasserschutz und die Renaturierung der beiden Gewässer erfolgreich verbunden. Der Ortsteil ist nun vor einem Jahrhunderthochwasser geschützt und auch die Tier- und Pflanzenwelt profitiert von der Baumaßnahme“, so Weinmeister.

Auf einer Länge von 1,8 km wurden die Ufer der beiden Bäche naturnah umgestaltet. Sämtliche Brücken und Durchlässe wurden aufgeweitet und zwei kleine Rückhaltebecken oberhalb der Ortslage errichtet.

In der Vergangenheit kam es in Willersdorf vermehrt zu Hochwasserereignissen mit Teils beachtlichen Schäden an Häusern. In Mai 2008 sorgten sintflutartige Regen- und Hagelschauer dafür, dass Alborn und Kaltes Wasser zahlreiche Keller unter Wasser setzten und Straßen überfluteten. Insgesamt wurden 1,2 Millionen Euro in das Hochwasserschutzkonzept investiert. 925.000 Euro steuerte das Land als Zuschuss bei.

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