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Wohnraumförderung

Landesregierung verbessert Wohnsituation für hessische Hochschulstandorte

Land fördert den Bau von 1.100 neuen Wohnplätzen für Studierende

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Wohnungsbau, Stadtentwicklung, Fördergelder, Mietpreisbremse
© Erwin Wodicka - Fotolia.com

„Auf der Suche nach einer Universität kommen viele Studierende gern nach Hessen. Die akademische Qualität ist hochklassig. Weniger gut ist die Situation auf dem Markt für bezahlbaren studentischen Wohnraum. Damit sich die hessischen Hochschulen im nationalen Wettbebwerb besser durchsetzen können, braucht es neben der akademischen Qualität auch eine angemessene Versorgung mit studentischem Wohnraum. Dieser Grundvoraussetzung kommt die hessische Landesregierung jetzt auch nach.“, kommentierte die für den Wohnbau zuständige hessische Ministerin Priska Hinz die Pläne des Landes zur Förderung des studentischen Wohnens. Die Landesregierung hat auf die Knappheit von Wohnraum für Studierende in vielen hessischen Hochschulorten mit einer Änderung des Hessischen Wohnraumfördergesetzes reagiert und damit den Weg für eine verbesserte Förderung von studentischem Wohnen frei gemacht. Zeitnah zur Gesetzesänderung wurde die Richtlinie zur Förderung des Baus von Wohnplätzen für Studierende entsprechend geändert.

Auf Grundlage der neuen Richtlinie werden 2015 nun rund 12 Millionen Euro an Zuschussmitteln und etwa 16 Millionen Euro an zinsgünstigen Darlehen vom Land für die Förderung des Baus von Studentenwohnplätzen bereitgestellt. Mit diesem Geld wird der Bau von über 1.100 neuen Wohnplätzen für Studierende mit geringen Einkommen unterstützt.

„Wir haben im Koalitionsvertrag vereinbart, dass wir die Wohnsituation für Studierende in ganz Hessen verbessern wollen. Dieses Versprechen lösen wir jetzt ein“, so Priska Hinz. In Darmstadt wird der Bau von 294 Wohnplätzen gefördert, in Frankfurt am Main von 237 Wohnplätzen. In Offenbach und Wiesbaden beträgt die Zahl der geförderten Wohnplätze 62 beziehungsweise. 86. In den Universitiätsstädten Gießen, Marburg und Kassel wird der Bau von 80, 170 und 47 Wohnplätzen unterstützt. Aber auch kleine Hochschulorte wie Friedberg und Fulda kamen zum Zug. Hier wird der Bau von 45 beziehungsweise 160 Wohnplätzen gefördert.

„Ich freue mich, dass auch die hessischen Studentenwerke umfassend bei der finanziellen Förderung aus dem Programm berücksichtigt wurden, weil sie sich beim Bau der neuen Wohnplätze für Studierende maßgeblich engagieren“, ergänzte Wissenschaftsminister Boris Rhein.

Das Land leistet mit seinem Förderprogramm für Studierende einen bedeutenden Beitrag zur Verbesserung der studentischen Wohnraumversorgung in den hessischen Hochschulstandorten.

Ministerin Hinz betonte, dass die Attraktivität der hessischen Hochschulen durch diese zusätzlichen Wohnplätze für Studierdende weiter zunehmen wird. Außerdem hat die Landesregierung auch für das nächste Jahr bereits entsprechende Fördermittel für den Bau von Wohnplätzen für Studierende eingeplant.

 

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