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BecherBonus

Initiative „BecherBonus“: Bonus für Umwelt und den Geldbeutel

Umweltministerin Priska Hinz setzt sich für Reduzierung des Mülls durch Coffee to go Becher ein

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Ministerin Priska Hinz mit ihrem Mehrwegbecher vor dem Hessischen Umweltministerium
Ministerin Priska Hinz mit ihrem Mehrwegbecher vor dem Hessischen Umweltministerium
© HMUKLV

Ein Bonus für die Umwelt und den Geldbeutel von Bürgerinnen und Bürgern, das ist das Ziel der Initiative „BecherBonus“, die Umweltministerin Priska Hinz ins Leben gerufen hat: „Mit der Initiative wollen wir Cafés, Bäckereien, Tankstellen und andere Geschäfte, die Heißgetränke für unterwegs verkaufen, dafür gewinnen, den Bechermüll zu reduzieren“, so die Umweltministerin.

Mit einem Brief hat sich Ministerin Priska Hinz deshalb an die entsprechenden Unternehmen in Hessen gewandt und angeregt, mit einem Preisnachlass von mindestens 10 Cent Kundinnen und Kunden dazu zu motivieren, einen eigenen Mehrwegbecher mitzubringen. Der Preisnachlass soll für Kundinnen und Kunden kenntlich gemacht werden. Das Umweltministerium unterstützt im Gegenzug Cafés, Bäckereien, Tankstellen und andere Geschäfte, die sich der Initiative anschließen wollen, öffentlichkeitswirksam. Die Teilnahme wird unter anderem auf der Internetseite http://hessen-nachhaltig.de/de/becherbonus.html veröffentlicht.

Diskutiert werden derzeit einerseits die Einführung rechtlicher Regelungen wie zum Beispiel die Einführung eines Pfands oder die Erhebung einer Abgabe auf Einwegbecher und andererseits die Initiierung freiwilliger Maßnahmen zur Förderung des Gebrauchs von Mehrweggefäßen. „Meine Überzeugung ist, dass wir versuchen sollten, jetzt schnellstens gemeinsam und auf freiwilliger Basis viel zu bewirken. Die meisten Bürgerinnen und Bürger wollen sich umweltfreundlich verhalten, sind sich des Ausmaßes der Umweltproblematik von Coffee-to-go-Bechern aber nicht unbedingt bewusst. Deshalb ist es wichtig, den Gebrauch von Mehrweg attraktiver zu machen“, erklärte die Ministerin.

Nach Schätzungen werden bundesweit derzeit insgesamt ca. 2,6 Milliarden Becher pro Jahr verbraucht, das sind 320.000 Becher pro Stunde. Allein durch diese Einwegbecher entstehen in jedem Jahr in Deutschland ca. 40.000 Tonnen Müll. „Diese Zahlen zeigen eindrücklich, dass eine Reduktion der Verwendung dieser Einwegbecher einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz darstellen würde“, so Umweltministerin Priska Hinz.

Erste Zusagen und positive Rückmeldungen gibt es bereits. Unternehmen, die sich der Initiative „BecherBonus“ anschließen wollen, können sich per Mail an Pressestelle@Umwelt.Hessen.de wenden.

Kontakt für Pressevertreter

Pressesprecher: 
Herr Mischa Brüssel de Laskay
Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
+49 611 815 1020
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pressestelle@umwelt.hessen.de