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Landesregierung unterstützt hessische Schäfer

Agrarministerin Priska Hinz macht Schafhaltern Gesprächszusage

Hessens Agrarministerin Priska Hinz zeigt für die Sorgen der hessischen Schaf- und Ziegenhalter Verständnis.

Hessens Agrarministerin Priska Hinz zeigt für die Sorgen der hessischen Schaf- und Ziegenhalter Verständnis. „Ich setze mich in der Agrarpolitik bewusst dafür ein, dass die Belange der Schafhalter auch Beachtung finden“, so Hinz. Denn für die naturschutzfachlich bedeutenden Grünlandflächen trägt die Schafhaltung entscheidend zur Landschaftspflege bei. Im neuen Hessischen Agrarumwelt und Landschaftspflege Programm (HALM) wurden deshalb die Fördermöglichkeiten zur Beweidung dieser Flächen verstärkt.

Im Klartext bedeutet dies für einzelne Schafhalter einen Zuwachs an Fördermitteln. Die sogenannte Grünlandextensivierung, bei der z.B. auf den Einsatz von Dünger und Pflanzenschutzmitteln verzichtet wird, soll künftig deutlich besser gefördert werden als bisher. Darüber hinaus können Zusatzmodule beantragt werden. „Schafhalter können künftig also pro Hektar Grünland bis zu 460 Euro im Jahr erhalten, wenn sie sich für entsprechende Maßnahmen entscheiden und Bedingungen einhalten“, betonte Ministerin Priska Hinz.

In der Konkurrenz um Flächen zwischen schafhaltenden und anderen landwirtschaftlichen Betrieben sieht das Land Hessen keine Möglichkeit, direkt in das Marktgeschehen einzugreifen. Allerdings eröffnet das neue EU-Recht ab kommendem Jahr bestimmte, bisher nicht förderfähige Flächen als Dauergrünlandflächen zu auszuweisen, was die Bewirtschaftung durch Schafhalter deutlich erleichtert. Dies könnte z. B. bei  Flächen in den Randzonen der hessischen Mittelgebirge der Fall sein. Das Gesetzgebungsverfahren auf Bundesebene hierzu ist allerdings noch nicht abgeschlossen.

Über die rein finanziellen Instrumente hinaus bietet der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen den Schafhaltern auch ein umfangreiches Beratungsangebot. Dies bezieht sich sowohl auf Fragen der Tierzucht und Tiergesundheit als auch auf Fragen der behördlichen Fördermöglichkeiten. Bei der Auswahl der Förderprogramme für den einzelnen Betrieb helfen die Bewilligungsstellen in den Landratsämtern.

Um die vorhandenen und zukünftigen Unterstützungsmöglichkeiten der Schäfer durch die hessische Landesregierung zu besprechen, hat Agrarministerin Priska Hinz ein Gespräch mit dem hessischen Landesverband der Berufsschäfer angeboten.

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