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Verbraucherschutzberatung erhalten und zukunftssicher aufstellen

Hessen unterstützt von der Coronakrise gebeutelte Verbraucherschutzorganisationen

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„Verbraucherschutzorganisationen leisten einen unverzichtbaren Beitrag bei der Beratung und Information der Verbraucherinnen und Verbraucher. Die finanziellen Einbußen, die sie durch die Corona-Krise erlitten haben, sollen nicht dazu führen, dass sie dieser wichtigen Aufgabe nicht mehr nachkommen können. Deswegen unterstützt die Hessische Landesregierung die Verbraucherzentrale Hessen, die Sektion Hessen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und der DHB – Netzwerk Haushalt Hessen zusätzlich mit 145.000 Euro“, teilte Verbraucherschutzministerin Priska Hinz heute in Wiesbaden mit.

Die drei Verbände werden vom Land jährlich mit drei Millionen Euro gefördert. Die zusätzliche Corona-Hilfe von 145.000 Euro soll die nun entstanden Verluste ausgleichen. Die Verbraucherzentrale Hessen und der DHB – Netzwerk Haushalt unterhalten Beratungsstellen in 21 hessischen Städten. Beide Verbände werden seit vielen Jahrzehnten vom Land institutionell gefördert. „Aufgrund der Kontaktsperre konnten keine Beratungsentgelte in den Beratungsstellen generiert werden, dadurch sind entscheidende Einnahmen weggefallen. Sie haben daraufhin die Ratsuchenden kostenlos am Telefon beraten. Gerade in Zeiten großer Unsicherheit ist das sehr wichtig,“ erklärte Hinz.

Die DGE will die Mittel jetzt für Online-Angebote nutzen. „Die zusätzliche finanzielle Unterstützung des Landes rettet uns. Denn so bleiben unsere Arbeitskapazität erhalten und die Personalkosten sind gedeckt. Es geht aber darüber hinaus. Das Land deckt uns als Fachgesellschaft den Rücken und steht zu uns. Das ist vor allem ein riesiges Zeichen der Wertschätzung", erklärt Geschäftsführerin Ulrike Kreinhoff der Sektion Hessen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. „Einer unserer Arbeitsschwerpunkte ist Pflege- und Küchenkräfte in Senioreneinrichtungen zu Ernährung und Verpflegung zu qualifizieren. Nur dürfen wir diese Einrichtungen aktuell gar nicht mehr besuchen. Mit dem Geld vom Land werden wir unser Angebot jetzt auf Online-Fortbildungen umstellen. So sehen wir uns auch zukunftssicher aufgestellt."

„Die Verbraucherzentrale Hessen steht Verbraucherinnen und Verbrauchern auch in dieser schwierigen Zeit zur Seite“, sagte Philipp Wendt, Vorstand der Verbraucherzentrale Hessen. „Wir haben unsere Beratungsangebote an die aktuelle Situation angepasst und beraten überwiegend telefonisch oder online. Die starke Nachfrage in den letzten Wochen zeigt, dass Verbraucherinnen und Verbraucher gerade jetzt auf verlässliche Informationen angewiesen sind. Daher begrüßen wir die Initiative der Landesregierung sehr. Die zusätzlichen Mittel können wir zum Beispiel für den Ausbau weiterer digitaler Angebote einsetzen. Davon profitieren alle Verbraucherinnen und Verbraucher – auch diejenigen, die in ländlichen Regionen zu Hause sind.“

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Frau Ira Spriestersbach
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