Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

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Staatssekretärin Dr. Tappeser zeichnet engagierte Schülerinnen und Schüler mit dem Hessischen Tierschutzschulpreis aus

Thema: 
Veterinärwesen & Tierschutz
19.09.2019Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Projekte haben Tierhaltung in der Landwirtschaft, in Zoos und Möglichkeiten des eigenen Tierschutzengagements im Fokus.

Staatssekretärin Dr. Tappeser mit Schülerinnen und Schülern des Heinrich-von-Gagern-Gymnasiums
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Staatssekretärin Dr. Tappeser mit Schülerinnen und Schülern des Heinrich-von-Gagern-Gymnasiums
© Hess. Staatskanzlei

„Tierschutz geht uns alle an: Denn die meisten Menschen konsumieren tierische Produkte und können Einfluss darauf nehmen, wie Tiere in der Landwirtschaft gehalten werden. Für den Schutz und Respekt vor Tieren wollen wir schon Kinder und Jugendliche sensibilisieren“, sagte Umweltstaatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser bei der Verleihung des Hessischen Tierschutzschulpreises 2019.

In diesem Jahr wurden zwei Schulen mit dem insgesamt mit 7.000 Euro dotierten Preis ausgezeichnet, sowie ein einzelner Schüler mit einem Sonderpreis bedacht:

Das Heinrich-von-Gagern-Gymnasium wurde für einen ausgezeichneten Filmbeitrag geehrt. Die Tierschutz AG wurde von einem großen Teil der Schulgemeinschaft bei der Umsetzung unterstützt. Der Film reflektiert Möglichkeiten, die Jugendlichen haben, um sich für ein besseres Verhältnis zwischen Mensch und Tier stark zu machen.

Der zweite Preis ging an die Limesschule in Idstein. Verschiedene Klassenstufen beschäftigten sich auf unterschiedliche Weise mit Tierschutzthemen. Die jüngeren Schülerinnen und Schüler thematisierten den artgerechten Umgang mit Tieren und gestalteten Brettspiele zum Thema biologische und konventionelle Tierhaltung. Die ältere Schülerschaft setzte sich mit der Kritik an Zoos auseinander. Sie widmeten sich der Frage „Zoos – Tierschutz oder Tierquälerei?“.

Zum ersten Mal wurde mit Louis Waßmuth ein einzelner Schüler für seine Abschlussarbeit in der 10. Jahrgangsstufe mit einem Sonderpreis geehrt. In seiner Arbeit verglich er die Tierhaltung in einem Biobetreib mit der konventionellen Haltung. Anlass für die Auswahl des Themas war der Biohof in der Nähe seines Wohnortes sowie das Kaufverhalten seiner Familie.

„Die ausgezeichneten Schülerinnen und Schüler haben sich sehr differenziert mit dem Thema Tierschutz auseinandergesetzt und gut recherchiert. Vielen Dank für dieses Interesse und Engagement“, lobte die Staatssekretärin in ihrer Laudatio.

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