Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

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Gemeinsamer Brief der grünen Umweltministerinnen und -minister

Priska Hinz wendet sich für eine ambitionierte Umwelt- und Landwirtschaftspolitik an EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen

„Den Ausweg aus der Krise schaffen wir nur mit guten Konzepten. Das gilt auch für die Bereiche der Umwelt-, Klima- und Agrarpolitik. Die Herausforderungen bleiben bestehen und werden nicht geringer. Ich halte es für wichtig, hier nicht nachzulassen. Insbesondere in den Bemühungen, die wirtschaftlichen Folgen der Krise zu bewältigen, dürfen wir die Klimakrise nicht aus den Augen verlieren. Das Ziel der Klimaneutralität und damit Begrenzung der Erderwärmung auf unter 2 Grad müssen wegweisend bleiben“, erklärte die hessische Umweltministerin Hinz heute in Wiesbaden.

Gemeinsam mit zehn weiteren Landesministerinnen und -ministern hat sich Hinz für die Beibehaltung einer ambitionierten Politik zum Wohle von Landwirtschaft und Umwelt an die Europäische Kommission gewandt. Die Ministerinnen und Minister fordern in dem Brief die Kommissionpräsidentin Ursula von der Leyen auf, den Green Deal zeitnah und konsequent umzusetzen. „Der Green Deal kann dazu beitragen die Grundlage für eine gesunde Umwelt und ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum in einem Europa nach der Corona-Pandemie zu schaffen.“

„Mit Blick auf den Petersberger Klimadialog, der aktuell stattfindet, reicht es aber nicht, nur über ambitionierte Umwelt- und Klimapolitik zu reden - am Ende müssen auch die entsprechenden Entscheidungen getroffen werden. Das gilt auch für die EU: Die Bemühungen der Europäischen Kommission bei Amtsantritt, die Umweltpolitik in den Vordergrund zu stellen, begrüße ich. Dennoch erfüllen uns Meldungen mit Sorge, dass die EU-Kommission erwägt, einige wichtige Initiativen zu verschieben. Es ist nachvollziehbar, dass die aktuelle Situation eine Neubewertung von Prioritäten erforderlich macht. Dennoch bin ich überzeugt, dass eine nachhaltige Umwelt- und Agrarpolitik zentraler Grundstein für den wirtschaftlichen Aufschwung sein sollte.“

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