Online-Plattform für mehr Tierwohl

Thema: 
Veterinärwesen & Tierschutz
09.01.2021Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Neues Bildungsportal zum Verhalten von Nutztieren startet

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Zwei Hennen
© Magdalena Fröhlich Bioland e.V.

„Gemeinsam mit der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) haben wir eine wichtige Informationsplattform auf den Weg gebracht, die dabei unterstützt, mehr Tierwohl in den Ställen umzusetzen. Tierhalterinnen und -halter können sich dort über kritische Haltungsbedingungen als auch charakteristisches Tierverhalten bei nicht artgerechter Haltung informieren und lernen dieses leichter und schneller zu erkennen“, sagte Landwirtschaftsministerin Priska Hinz heute in Wiesbaden.

Das neue Portal umfasst Filme zum natürlichen Verhalten und zu Verhaltensstörungen bei Rindern, Schweinen und Geflügel, die am Fachbereich Veterinärmedizin der JLU in Kooperation mit der Landestierschutzbeauftragten entstanden sind. „Die heute freigeschaltete Webseite ist im deutschsprachigen Raum ein einmaliges und innovatives Internetangebot für Veterinärmedizinerinnen und -mediziner sowie Landwirtinnen und Landwirte“, ergänzte der Dekan des Fachbereichs Veterinärmedizin der JLU Prof. Dr. Martin Kramer. Die Inhalte der Webseite können auch kosten- und lizenzfrei für Fortbildungszwecke oder Veranstaltungen genutzt werden.

Landestierschutzbeauftragte Madeleine Martin erklärte die Intention, die hinter dem Projekt steht: „Wir möchten mit unserem Angebot Neugier wecken und Wege zum besseren Umgang und zur besseren Einschätzung der Bedürfnisse von Tieren aufzeigen. Ob Huhn, Schwein oder Rind: Nur durch mehr Wissen über deren jeweilige Grundbedürfnisse, natürliches Verhalten und auch Verhaltensabweichungen werden wir eine tiergerechtere Haltung erreichen können.“

Hintergrund

Die Plattform ist ein Gemeinschaftsprojekt des Umweltministeriums im Rahmen der Fördermaßnahme des Hessischen Ökoaktionsplanes gemeinsam mit der Landestierschutzbeauftragten, der Justus-Liebig-Universität Gießen, der Universität Kassel sowie der BAT (Beratung Artgerechte Tierhaltung e.V.)

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