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Stadtentwicklung

Nachhaltige Stadtentwicklung:Land Hessen fördert 18 neue Standorte in drei Programmen

Stadtentwicklungsministerin Priska Hinz überreicht Aufnahmebescheide für die Programme „Stadtumbau in Hessen“, „Soziale Stadt“ und „Städtebaulicher Denkmalschutz“

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Ministerin Priska Hinz (im weißen Blazer) auf dem Gruppenbild mit den Vertreterinnen und Vertretern der hessischen Kommunen, die von den Stadtentwicklungsprogrammen profitieren
Ministerin Priska Hinz (im weißen Blazer) auf dem Gruppenbild mit den Vertreterinnen und Vertretern der hessischen Kommunen, die von den Stadtentwicklungsprogrammen profitieren
© BORIS BORM

„Ob große oder kleine hessische Kommunen, ob Innenstädte oder Stadtteile: Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht auf ein lebenswertes, grünes und intaktes Wohnumfeld. Darum freue ich mich besonders, neue Standorte in unsere Programme aufzunehmen und damit eine Förderung in den kommenden Jahren zuzusichern“, sagte Stadtentwicklungsministerin Priska Hinz im Haus am Dom in Frankfurt. Dort überreichte sie den Vertreterinnen und Vertretern der 18 neu aufgenommenen Standorte in den Programmen „Stadtumbau in Hessen“, „Soziale Stadt“ und „Städtebaulicher Denkmalschutz“ den jeweiligen Aufnahmebescheid.

„Mit den Mitteln aus diesen drei Programmen der nachhaltigen Stadtentwicklung können wir zur Verbesserung der Stadt- und Siedlungsstrukturen sowie der Lebens- und Umweltqualität beitragen. Darüber hinaus erhalten wir das identitätsstiftende baukulturelle Erbe und werten benachteiligte Quartiere auf“, so die Ministerin. „Auch die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum kann durch die Programme der Stadtentwicklung begleitet werden – das haben wir im Masterplan Wohnen festgeschrieben. Denn Stadtentwicklung und Wohnungsbau gehen in Hessen Hand in Hand.“

In das Förderprogramm Stadtumbau in Hessen können 2017 zehn Stadtquartiere neu aufgenommen werden. Ministerin Hinz betonte: „Im Fokus des Programms steht ein klimaorientierter Stadtumbau. Gefördert werden Städtebauprojekte, die zum Klimaschutz beitragen oder der Anpassung von Städten und Gemeinden an den Klimawandel dienen.“ Hinz ergänzte: „Zugleich muss der der Stadtumbau dem demografischen und wirtschaftsstrukturellen Wandel gerecht werden. Hierzu gehört auch eine gute Wohnraumversorgung für alle.“ Neben den neuen Fördergebieten, werden zahlreiche bereits aufgenommene Förderstandorte gefördert. Insgesamt erhalten 33 Fördergebiete rund 25 Millionen Euro aus dem Stadtumbauprogramm.

„Das Programm Soziale Stadt wurde erheblich aufgestockt. Nachdem bereits in den Vorjahren einige Kommunen neu hinzugekommen sind, können wir auch in diesem Jahr wieder sechs weitere Standorte aufnehmen“, freute sich die Stadtentwicklungsministerin. Das Programm setzt besonders stark auf die Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger vor Ort und bündelt vielfältige Maßnahmen zur Verbesserung der städtebaulichen und sozialen Situation. „Im Sinne einer nachhaltigen Stadterneuerung erfolgt in den Projekten daher eine enge Verknüpfung sozialer, ökologischer, kultureller und ökonomischer Handlungsfelder“, so Ministerin Hinz.

Das Programm Städtebaulicher Denkmalschutz kann in diesem Jahr um zwei neue Standorte erweitert werden. Im Fokus steht hierbei, neue Nutzungen für erhaltenswerte Gebäude, historische Ensembles sowie bauliche Anlagen von geschichtlicher, künstlerischer oder städtebaulicher Bedeutung zu sichern und zukunftsfähig zu gestalten. „Besondere Bedeutung kommt dabei der Schaffung und dem Erhalt von Wohnraum auch in kleineren Städten und Gemeinden zu, die einen wichtigen Beitrag für bezahlbaren Wohnraum im ganzen Land leisten“, so die Ministerin.

Abschließend bedankte sich Stadtentwicklungsministerin Hinz ausdrücklich bei den hessischen Kommunen: „Mit dem besonderen, auch finanziellen Engagement der hessischen Städte und Gemeinden im Städtebau gelingt es, die nachhaltige Entwicklung bestehender Stadtstrukturen mit den historischen Innenstädten und Ortskernen zeitgemäß fortentwickeln. Dabei können sie sozialen Nachteilen entgegenwirken, wirtschaftlich Entfaltungsmöglichkeiten verbessern sowie die natürlichen Lebensgrundlagen in der gebauten Umwelt schützen. Ich freue mich auf die vielen neuen Projekte, die in den kommenden Jahren umgesetzt werden können“, betonte Ministerin Priska Hinz.

 

 

 

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