Mit technischen Innovationen Ressourcen schonen | Hess. Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

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Umwelttechnologien

Mit technischen Innovationen Ressourcen schonen

Thema: 
Abfall & Atom, Boden & Wasser
17.05.2018Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Staatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser eröffnet gemeinsam mit Staatssekretär Dr. Thomas Griese den Länderabend von Hessen und Rheinland-Pfalz auf der IFAT

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Staatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser
Staatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser
© HMUKLV / S. Feige

„Der verantwortungsvolle Umgang mit unseren Ressourcen ist eine bedeutende, gesellschaftliche Aufgabe. Unternehmen, Verbände und wissenschaftliche Einrichtungen aus Hessen, die sich auf der IFAT präsentieren, tragen mit ihren Technologien, Produkten und Dienstleistungen dazu bei, den Ressourcenverbrauch zu reduzieren, die Effizienz zu steigern und langfristig intelligente Stoffkreisläufe zu etablieren“, sagte Dr. Beatrix Tappeser, Staatssekretärin im Hessischen Umweltministerium, die heute gemeinsam mit Dr. Thomas Griese, Staatssekretär im Umweltministerium von Rheinland-Pfalz, den Länderabend auf dem Gemeinschaftsstand der beiden Bundesländer auf der Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft (IFAT) eröffnete.

Die in München stattfindende IFAT hat sich in den letzten Jahren als weltweit führende Messe der Umwelttechnologiebranche etabliert. 2016 wurden über 136.000 Besucher gezählt. Hessen finanziert aus Mitteln der Förderung von Umwelttechnologien Stände in den Bereichen Abfall/Recycling/Energie und Wasser/Abwasser.

Ein Beispiel für Technologien, die zur Ressourcenschonung beitragen sind Anlagen zur Phosphor-Rückgewinnung aus Klärschlamm. „Hierzu hat Hessen einen Phosphor-Dialog etabliert mit dem Ziel, regional zielführende Konzepte zu entwickeln, die wir mit einem Förderprogramm begleiten“, erklärte die Staatssekretärin. Damit können sowohl regionale Machbarkeitsstudien als auch großtechnische Demonstrationsanlagen gefördert werden. Eine erste Machbarkeitsstudie für Mittelhessen ist bereits in Arbeit. „Phosphor ist ein endlicher Stoff und gleichzeitig für alle Lebensprozesse essentiell. Deshalb sind wir in engem Austausch mit den Betreibern von Kläranlagen, Klärschlammverbrennungs- und Phosphorrückgewinnungsanlagen, um gemeinsam kluge regionalbezogene Lösungen zu finden und die anfallenden Klärschlämme als Rohstoffquelle für Phosphor zu etablieren“, sagte Staatssekretärin Tappeser abschließend.

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