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Bundesrat

Hormonschädliche Chemikalien gehören nicht in Spielzeug oder Lebensmittelverpackungen

Thema: 
Verbraucherschutz & Veterinärwesen
15.02.2019Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Bundesrat unterstützt hessische Forderung nach Regulierung von gefährlichen Plastik-Weichmachern & Co

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Plastik
© monticelllo / istock.com

„Chemikalien, die im begründeten Verdacht stehen das Hormonsystem von Menschen zu schädigen, gehören weder in Kinderspielzeug noch in Verpackungen für Lebensmittel“, erklärte die Hessische Umweltministerin Priska Hinz heute im Bundesrat. Die Länderkammer unterstützte die hessische Forderung nach klaren Regeln für Plastik-Weichmacher. „Auf europäischer Ebene gibt es keine einheitlichen Regeln für diese als endokrine Disruptoren bezeichneten Stoffe. Ich freue mich über die heutige Unterstützung der Länder für unseren Antrag. Damit fordern wir die Bundesregierung auf, sich in Brüssel für das Thema stark zu machen. Am Ende müssen weitere Verbote von hormonschädlichen Stoffen stehen“, sagte Umweltministerin Hinz.

Adäquaten Regelungen und Verbote fehlen

„Da diese Stoffe ebenfalls in kosmetischen Mitteln wie Sonnencremes enthalten sind, gelangen sie über das Abwasser in die Umwelt und können auch Tieren schaden. Obwohl sich die wissenschaftlichen Erkenntnisse für die schädliche Wirkung hormonaktiver Stoffe immer weiter verdichten, gibt es keine adäquaten Regelungen und es fehlen Verbote für viele gefährliche Weichmacher. Das muss sich ändern“, ergänzte Hinz.

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