Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
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Hessische Landwirtinnen und Landwirte erhalten 18 Millionen Euro Ausgleichszahlungen

Thema: 
Landwirtschaft & Tierschutz
11.12.2017Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Landwirtschaftsministerin Priska Hinz: „Besonders die landwirtschaftlichen Betriebe in benachteiligten Gebieten profitieren von den Ausgleichszahlungen.“

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Euro-Scheine und Münzen liegen neben einem Taschenrechner auf dem Tisch.
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„Das Ziel der Hessischen Landesregierung ist es, die Landwirtschaft in Hessen auch in benachteiligten Gebieten zu unterstützen und damit in ihrem Bestand zu erhalten. Ein Instrument hierfür ist die sogenannte Ausgleichszahlung. Daher freue ich mich, dass wir es auch in 2017 geschafft haben die große Summe von rund 18 Millionen Euro für die Landwirtinnen und Landwirte zur Verfügung zu stellen und diese auch unbürokratisch und frühzeitig auszahlen können“, erklärte Hessens Landwirtschaftsministerin Priska Hinz heute in Wiesbaden.

Die Ausgleichszulage (AGZ) wird als Kompensation von natürlichen und wirtschaftlichen Nachteilen in der Landwirtschaft gewährt. In 2017 wird die AGZ auf 9.723 landwirtschaftliche Betriebe in Hessen aufgeteilt. Erfreulicher Weise konnte die AGZ auf gewohnt hohem Niveau beibehalten werden.

Die Landwirtinnen und Landwirte, die nun von der AGZ profitieren, bewirtschaften Standorte mit erschwerten natürlichen Bedingungen. Diese Standorte zeichnen sich beispielsweise durch Höhenlagen, Hangneigungen, besondere klimatische Voraussetzungen oder auch geringe Bodenqualitäten aus. „Manch ein landwirtschaftlicher Betrieb hätte bei diesen Bedingungen vielleicht schon aufgegeben und seine berufliche Perspektive anderswo gesucht. Uns ist jedoch daran gelegen, dass auch diese Kulturlandschaften gepflegt werden und dass auch in diesen schwierigeren Regionen Landwirtschaft betrieben wird. Daher stellen wir auch in 2017 den Landwirtinnen und Landwirten, die diese Herausforderung annehmen, die Ausgleichszahlungen zur Verfügung“, so Ministerin Hinz abschließend.

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