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Renaturierung

Hessen fördert naturnahe Umgestaltung des Bächels in Niederselters

Gemeinde Selters erhält vom Hessischen Umweltministerium einen Förderbescheid von rund 570.000 Euro

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Renaturierung eines Bachs
Renaturierung eines Bachs
© HMUKLV

„Das Bächel erhält entlang einer Strecke von gut 750 Metern, kurz vor seiner Mündung in den Emsbach, wieder Raum für eine naturnahe Entwicklung. Ich freue mich sehr, dass damit ein weiterer Schritt unternommen wird, die Ökologie beider Gewässer zu verbessern“, erklärte Umweltministerin Priska Hinz in Wiesbaden und gab bekannt, dass die Gemeinde Selters einen Förderbescheid in Höhe von rund 570.000 Euro zur Umsetzung der Renaturierung erhält. Die Fördermittel stammen aus dem Landesprogramm „Gewässerentwicklung und Hochwasserschutz“.

Das Bächel, ein Zufluss des Emsbach, wird aus seinen Verrohrungen und Verbauungen befreit und um die vorhandene Wohnbebauung herumgeführt. Außerdem werden die bestehenden Hindernisse für die Gewässertiere beseitigt, so dass diese vom Emsbach aus den Oberlauf erreichen können. „Die Renaturierung wird auch den Hochwasserschutz in den Ortsteilen verbessern, also eine rundum lohnende Maßnahme“, ergänzte die Ministerin. Die Gemeinde Selters plant ebenfalls, den bestehenden Naturlehrpfad der örtlichen NABU-Gruppe mit drei Informationstafeln zum Lebensraum Gewässer mit der Renaturierungsmaßnahme zu ergänzen.

„Sauberes Wasser ist nicht nur für uns Menschen die Lebensgrundlage, sondern auch essentiell für den Erhalt und Schutz der Biologischen Vielfalt“, ergänzte die Umweltministerin. Fließgewässertypische Tiere und Pflanzen benötigen nämlich nicht nur eine gute Wasserqualität, sondern auch eine Vielfalt typischer Fließgewässerstrukturen, um in ihre natürlichen Lebensräume zurückzukehren und sich dort vermehren zu können. „Die Hessische Landesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, möglichst viele Gewässer zu renaturieren“, so Ministerin Hinz abschließend.

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