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Wohnungsbau

Hessen fördert bezahlbaren Wohnraum für Senioren in Rüsselsheim

Ministerin Priska Hinz: „Seniorengerechte Wohnungen sind die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben im Alter. Daher fördert das Land diese Wohnungen finanziell.“

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Senioren-Paar vor Wohnhaus
Die Bewohnerinnen und Bewohner sollen mit einbezogen werden
© koti - Fotolia

„Für viele Seniorinnen und Senioren ist es wichtig, dass sie so lange wie möglich in ihren eigenen vier Wänden wohnen können. Meist müssen nur einige bauliche Anforderungen erfüllt werden, damit ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben im Alter möglich ist“, sagte Stadtentwicklungsministerin Priska Hinz heute in Rüsselsheim. Dort übergab sie der gewobau Gesellschaft für Wohnen und Bauen einen Förderbescheid in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro. Ein zentrales Anliegen der hessischen Landesregierung ist es, die Bevölkerung mit angemessenem Wohnraum zu bezahlbaren Mieten zu versorgen. Dies gilt auch für die speziellen Anforderungen von Senioren.

Die gewobau Gesellschaft für Wohnen und Bauen Rüsselsheim erstellt in der Rheingauer Straße insgesamt 36 Seniorenwohnungen. Davon werden 18 Wohnungen vom Land gefördert. Die Anfangshöchstmiete ohne Betriebskosten für diese geförderten Wohnungen beträgt 7,20 Euro. Alle Wohnungen werden energetisch nach dem KfW 70 Standard gebaut und verfügen über eine Wärmepumpe. Auch eine Photovoltaikanlage wird installiert. „Gerade bei Senioren ist es wichtig, dass ihre Wohnungen einem hohen energetischen Standard entsprechen. Denn so können die Mietnebenkosten verringert werden. Altersbezüge steigen ja nicht im gleichen Maße wie Arbeitseinkommen“, betonte Hinz.

Die Wohneinheiten von 50 bis 90 Quadratmetern werden über Laubengänge erschlossen und verfügen über bodentiefe Fenster. Für den Aufenthalt im Freien stehen großzügige Innenhöfe und Dachterrassen zur Verfügung. Ein externer Dienstleister wird Versorgungsangebote mit einem Servicestützpunkt direkt in der Wohnanlage anbieten. Die Bewohner können je nach Bedarf Unterstützung, Pflegemaßnahmen, haushaltsnahe Dienstleistungen, bis hin zu Kurzzeitpflege, bzw. deren Vermittlung buchen.

Bei der Bescheidübergabe begrüßte die Ministerin, dass in der Wohnanlage sowohl geförderte als auch freifinanzierte Wohnungen entstehen. „Damit sorgen wir für eine vielfältige Struktur der Bewohner und ermöglichen den Kontakt zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen“, so die Ministerin.

 

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