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Barrierefreier Umbau

Förderprogramm zum barrierefreien Umbau von Wohnungen aufgestockt

Wohnungsbauministerin Priska Hinz: „Das Land erleichtert vielen Menschen mit Behinderung und deren Familien das Leben. Es ist gut und wichtig, dass wir unser Förderprogramm in 2018 um eine Million Euro aufstocken können“

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Wohnungsbau
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„Unser Förderprogramm für den barrierefreien Umbau ist sehr gefragt! Daher freut es mich, dass wir dieses Förderprogramm im laufenden Jahr um eine Million Euro aufstocken konnten. Somit stehen insgesamt drei Millionen Euro für diese wichtige Maßnahme bereit“, erklärte Wohnungsbauministerin Priska Hinz heute in Wiesbaden. „Die Mittel für den barrierefreien Umbau in Privatwohnungen wurden in den zurückliegenden Jahren verdoppelt und seit 2015 stehen jährlich zwei Millionen Euro hierfür zur Verfügung“, ergänzte Hinz. Aus dem Fördertopf finanziert die Hessische Landesregierung unter anderem den Bau von Rampen, die Beseitigung von Schwellen, den Einbau von Treppenliften und Fahrstühlen sowie den Umbau behindertengerechter Bäder und Küchen. Gefördert werden bis zu 50 Prozent der anfallenden und förderfähigen Kosten bis zu einer Höhe von maximal 12.500 Euro.

„Eine vermeintlich kleine bauliche Änderung erleichtert Menschen mit Behinderung und auch deren Familien das Leben ungemein. Aufgrund einer immer älter werdenden Gesellschaft ist der barrierefreie Umbau von Wohnungen eine wichtige Zukunftsaufgabe“, so die Wohnungsbauministerin Priska Hinz.

Zuständig für die Beratung und Entgegennahme der Anträge sind die Wohnungsbauförderstellen beim Magistrat der kreisfreien Stadt, beim Magistrat der kreisangehörigen Städte mit mehr als 50.000 Einwohnern oder der Kreisausschuss des Landkreises, in dessen Gebiet das Vorhaben durchgeführt werden soll. „Jeder Mensch möchte gerne in seiner gewohnten Umgebung bleiben. Darum freue ich mich, dass die Förderung des Landes vielen hilft ihr Wohnumfeld nach ihren individuellen Bedürfnissen zu gestalten. Das ist oft auch die Grundlage, um am gesellschaftlichen Leben aktiv teilhaben zu können“, so die Ministerin abschließend.

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