Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Fördergelder für „Rückenwind Wiesbaden“

Thema: 
Naturschutz & Klimaschutz
19.12.2017Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Umweltministerin Priska Hinz: „Dieses vorbildliche Projekt belegt, dass Integration auch eine Frage von Innovation und ehrenamtlichen Engagement ist.“

„Die Integration Geflüchteter ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die aber ohne das breite Engagement ehrenamtlicher Bürgerinnen und Bürger nicht gelingen kann. ‚Rückenwind‘ ist ein hervorragendes Beispiel hierfür und verdeutlicht zudem, dass Integrationsprojekte auch Vorbildcharakter für den Rest der Bevölkerung haben können“, sagte Umweltministerin Priska Hinz heute in Wiesbaden. Das Projekt „Rückenwind Wiesbaden – Fahrräder für Flüchtlinge“ arbeitet aus der hessischen Landeshauptstadt heraus.

Ziel ist es Geflüchtete mit Fahrrädern auszustatten. Dies ermöglicht es den Frauen und Männern selbstständig und selbstbestimmt ihr neues zu Hause zu erkunden und am sozialen Leben der städtischen Gesellschaft teilzuhaben. „Neben den offensichtlichen Vorteilen einer unabhängigen und kostengünstigen Mobilität ist das Projekt aber auch aus Aspekten des Klimaschutzes vorbildlich. Denn jeder mit dem Rad gefahrene Kilometer sorgt für Einsparungen klimafeindlicher Treibhausgase. Und das sollte sich wirklich Jede und Jeder zum Ziel setzen“, so Ministerin Hinz weiter. Zur Unterstützung der Arbeit von Rückenwind – Wiesbaden erhält der Verein Lotto-Tronc-Mittel in Höhe von 1200 Euro.

Mit diesem Geld werden unter anderem Ersatzteile für Fahrräder gekauft, die von Geflüchteten und anderen sozial Benachteiligten in der vereinseigenen Werkstatt in Stand gesetzt werden. Die so wieder verkehrstüchtigen Fahrräder werden Bewohnerinnen und Bewohnern von Flüchtlingsunterkünften kostenlos zur Verfügung gestellt.

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