Corona-Informationen

Desinfektionsmittel

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Handdesinfektion
© Pixabay

In einer Situation, in der Handdesinfektionsmittel in bislang kaum gekannten Mengen benötigt werden, gibt es für viele Unternehmen die Möglichkeit, solche Mittel auch ohne die sonst erforderliche Zulassung herzustellen. Eine einfache Meldung über die geplante Herstellung von Desinfektionsmitteln bei der zuständigen Bundesbehörde, der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), reicht aus. Auf diese neue Regelung können Apotheken, pharmazeutische und chemische Industrie sowie juristische Personen des öffentlichen Rechts zurückgreifen. Gerade für Krankenhäuser, Krankentransportdienste, Pflegeeinrichtungen, Praxen oder Labore ist es wichtig, während der Corona-Pandemie mit ausreichend Desinfektionsmitteln versorgt zu sein. Hessen hatte sich deshalb insbesondere dafür eingesetzt, dass neben Handdesinfektionsmitteln auch Desinfektionsmittel für Oberflächen unter erleichterten Bedingungen hergestellt werden dürfen.

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) informiert auf ihrer Homepage über die Voraussetzungen zur Herstellung von Hand- und Flächendesinfektionsmitteln und es gibt unter anderem auch einen FAQ zu den entsprechenden Rahmenbedingungen hierfür.

Das hessische Umweltministerium möchte insbesondere Verbraucherinnen und Verbraucher dazu auffordern, bewusst mit Desinfektionsmitteln umzugehen. Die nun erlassenen Erleichterungen für die Herstellung von Desinfektionsmitteln sollen den zusätzlichen Bedarf im medizinischen Bereich bedienen. Für den Hausgebrauch sind Seifen und Reinigungsmittel völlig ausreichend. Ob die Desinfektion von bestimmten Oberflächen außerhalb von Gesundheitseinrichtungen überhaupt notwendig ist, lässt sich schnell anhand der aktuellen Hinweise dazu auf der Website des Robert-Koch-Instituts klären.

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