Abfallentsorgung

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Abfalltrennung, verschiedenen Abfallsorten
Abfalltrennung
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Bei der Abfallsammlung sind in Zeiten der Corona-Pandemie einige Besonderheiten zu beachten, die wir Ihnen hier gerne erläutern möchten. Diese Besonderheiten und Ausnahme-Regelungen gelten aber zum großen Teil nur für Quarantäne-Haushalte, also Haushalte, in denen Personen leben, die unter Quarantäne stehen.

Für alle regulären Haushalte, also die Haushalte, die nicht von der Quarantäne betroffen sind, gilt nach wie vor: Die übliche getrennte Erfassung und Entsorgung der Abfälle gilt nach wie vor und ist zum Erhalt der Wertstoffkreisläufe besonders wichtig!

Abfallentsorgung in Quarantäne-Haushalten

Für die Abfallentsorgung in Quarantäne-Haushalten gelten besondere Regelungen, insbesondere um das Personal der Abfallentsorgungsbetriebe vor einer Infektion durch Corona-Viren zu schützen. Im folgenden finden Sie einen Überblick zu den wichtigsten Regelungen:

  • Neben Restmüll können auch Verpackungsabfälle (Gelber Sack/Gelbe Tonne) und Altpapier über die Restmülltonne entsorgt werden, soweit es deren Kapazität zulässt. Verpackungsabfälle sowie Altpapier können alternativ bis 3 Tage vor dem Abholtermin auch der Getrenntsammlung zugeführt werden, da von diesen bei der Abholung dann keine Gefahr mehr ausgeht.
  • Der Restmüll soll in stabile, möglichst reißfeste Abfallsäcke gegeben werden. Ein Einwerfen von z.B. losen Taschentüchern in eine Abfalltonne ist zu unterlassen.
  • Die Abfallsäcke sind anschließend durch Verknoten oder Zubinden zu verschließen.
  • Für Glasabfälle und Pfandverpackungen wird empfohlen, diese nicht über den Hausmüll zu entsorgen, sondern bis zur Aufhebung der Quarantäne im Haushalt aufzubewahren.

Warum soll der Müll erst drei Tage vor der Abfallabholung nicht mehr getrennt werden?

Für Quarantäne-Haushalte ist es aus hygienischer Sicht grundsätzlich ausreichend, wenn in den letzten 3 Tagen vor der Abholung der Papier- sowie der Verpackungsabfälle keine Abfälle in die entsprechenden Sammelgefäße (Gelber Sack/Gelbe Tonne, Papiertonne) gegeben werden. Damit kann unter Berücksichtigung der Überlebensdauer der Coronaviren auf den verschiedenen Oberflächenmaterialien sichergestellt werden, dass keine lebenden Viren mehr in den abgeholten Abfällen vorhanden sind. Zudem wird dadurch eine Überfüllung der Restmüllbehälter, z.B. durch großvolumige Verpackungen verhindert.

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