2018

Landwirtschaftliche Wochen Nordhessen und Südhessen

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Operationelle Gruppe HEFU-Soja stellt ihr Vorhaben bei der Landwirtschaftlichen Woche Südhessen vor
© LLH 2018

Die Fördermöglichkeiten der Richtlinie Innovation und Zusammenarbeit der Zielgruppe vorstellen – wo geht das besser als bei den beiden Landwirtschaftlichen Wochen Nord- und Südhessen? Und so präsentierten im Januar 2018 Vertreterinnen und Vertreter des Ministeriums, des Regierungspräsidiums Gießen als bewilligender Stelle, des Innovationsdienstleisters und verschiedener Operationeller Gruppen die Chancen und Möglichkeiten der Förderung von EIP-Agri.

So wurden die fördertechnischen Informationen ergänzt durch spannende Vorträge der Praktikerinnen und Praktiker aus den laufenden Vorhaben Extrawurst, Biogemüse und HEFU-Soja.

Offizielle Bescheidübergabe 2018

„Besonders der ländliche Raum braucht neue und kreative Ideen um wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Die Zusammenarbeit verschiedener Akteurinnen und Akteure spielt dabei eine bedeutende Rolle“, sagte die hessische Landwirtschaftsministerin Priska Hinz bei der Übergabe von Förderbescheiden am 22. Februar 2018 in Wiesbaden. Vertreterinnen und Vertreter von insgesamt sechs sogenannten „Operationellen Gruppen“ (OG) erhielten Bewilligungsbescheide für Fördersummen von insgesamt 1,6 Millionen Euro. „Die eingegangenen Projekte belegen eindrücklich, dass auch kleine auf Nachhaltigkeit bedachte landwirtschaftliche Akteurinnen und Akteure wegweisende Fortschritte für die ganze Branche erzielen können. Gerade für ein Land wie Hessen, mit einer kleinteiligen Struktur in der Landwirtschaft ist das ein sehr positives Signal“, kommentierte Ministerin Hinz. Seit 2015 konnten bereits zehn Vorhaben bewilligt werden. Nun wurden die Förderbescheide für die dritte Bewilligungsrunde überreicht.

Die Operationellen Gruppen Biogemüse, Bruderhahn, Hessischer Hofkäse, QS-Brotweizenanbau, Soja on top sowie Mehrwerte Sozialer Landwirtschaft stellen sich nun auch offiziell für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum den Herausforderungen in ihren Vorhaben.

Gruppenfoto der Operationellen Gruppen nach der Übergabe der Förderbescheide durch Ministerin Priska Hinz Gruppenfoto der Operationellen Gruppen nach der Übergabe der Förderbescheide durch Ministerin Priska Hinz

 

Vernetzungsworkshop für Operationelle Gruppen und Kooperationen

Was macht eine gute Öffentlichkeitsarbeit aus? Wie interessiert man seine Zielgruppe für die eigenen Ergebnisse? Und wie gelingt ein guter Übergang von der Projekt- in die Verstetigungsphase, wie kann eine gute Kommunikation den Markteintritt erleichtern?

Die Innovations- und Vernetzungsvorhaben stehen in besonderem Maße in der Pflicht ihre Ergebnisse (je nach Thema natürlich sensibel) im laufenden Vorhaben zu „promoten“ und nachhaltig zu verwenden.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer sitzen sich beim Speed Dating gegenüber

Quelle: Svea Thietje, Institut für Ländliche Strukturforschung

Im Vernetzungsworkshop „Tue Gutes und sprich darüber – und was kommt danach?!“ am 15.11.2018 erarbeiteten die 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam mit dem Referenten Peter Berndgen (agro-kontakt GmbH) erste Bausteine einer gelungenen Pressearbeit.

Zu guter Letzt blieb noch die Frage nach dem „und was kommt danach?!“. Spezifische Herausforderungen von Innovationsprojekten zur Verwertung der Ergebnisse und der Verstetigung nach dem formalen Projektabschluss thematisierten Nicola von Kutzleben und Dr. Ulrich Gehrlein (IDL).

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