Förderangebote

Lokale Strategien

Zusammenarbeit in Bezug auf die Unterstützung von lokalen Strategien, die nicht unter die von der örtlichen Bevölkerung betriebenen Maßnahmen zur lokalen Entwicklung fallen

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Durch Zusammenarbeit zum Erfolg
Durch Zusammenarbeit zum Erfolg
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Maßgeblich für die Förderung der Zusammenarbeit in Bezug auf die Unterstützung von lokalen Strategien außerhalb von LEADER sind die „Richtlinien des Landes Hessen zur Förderung von Innovation und Zusammenarbeit in der Landwirtschaft“. Die Richtlinien stehen im Download-Bereich zur Verfügung.

Was wird gefördert?

Die Maßnahme zielt darauf abEntwicklungsprozesse zu initiieren, zu organisieren und entsprechende Vorhaben umzusetzen. Hierzu zählen im Rahmen der Unterstützung von lokalen Strategien außerhalb der Umsetzung von CLLD oder LEADER u.a.:

  • Die Entwicklung von Konzepten zur Erreichung der Ziele in den Regionen,
  • die Unterstützung von Personal- und Sachkosten sowie Drittleistungen zur fachlichen Umsetzung der Konzepte,
  • Maßnahmen zur Sensibilisierung der Begünstigten in Kooperationen mit Stakeholdern aus den Regionen im Hinblick auf die Aktivierung ländlicher Entwicklungsprozesse,
  • Wettbewerbe und erste Umsetzungsschritte zur Schaffung von innovativen Geschäftsmodellen.

Wer wird gefördert?

Gefördert werden Kooperationen von

  • Öffentlichen kommunalen Trägern,
  • Öffentlichen nicht-kommunalen Trägern,
  • Natürlichen Personen sowie juristischen Personen des privaten Rechts,
  • Öffentlichen nicht-kommunalen und privaten Trägern von Vorhaben der öffentlichen Daseinsvorsorge.

Wie wird gefördert?

Die Zuwendungen werden im Rahmen einer Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse in Form einer Anteilfinanzierung gewährt. Zu den zuwendungsfähigen Ausgaben zählen:

  • a) Personalausgaben für die Mitglieder einer Kooperation nach Teil III Nr. 8.8 in Verbindung mit den Anlagen zu diesen Richtlinien,
  • b) angemessene Reisekosten für die Mitglieder einer Kooperation nach Teil III Nr. 8.9,
  • c) Beratungs- und Dienstleistungen, z.B. in Bezug auf die Erstellung von Konzepten, Studien, Analysen,
  • d) Ausgaben für allgemeine Geschäftsausgaben,
  • e) vorhabenbezogene Sachausgaben,
  • f) angemessene Ausgaben für Aufwandsentschädigungen und Nutzungskosten, die bei der Umsetzung von Vorhaben einer Kooperation entstanden sind und nachgewiesen werden,
  • g) Ausgaben für Öffentlichkeitsarbeit einschließlich Veranstaltungs- und Schulungsausgaben,
  • h) Ausgaben, die der Kooperation im Rahmen der Netzwerktätigkeit entstehen sowie Ausgaben für eine kooperationsübergreifende Zusammenarbeit,
  • i) Ausgaben für die Erstellung des Aktionsplans und ggf. spätere Anpassungen.
  • Der Fördersatz beträgt 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben.
  • Die Förderung für den Geschäftsbetrieb der Kooperation und das von ihr durchgeführte Vorhaben ist auf max. fünf Jahre ab Bewilligung beschränkt.
  • Die Förderung ist auf neu gegründete Kooperationen beschränkt. Eine Kooperation kann nur einmal für ein bestimmtes Vorhaben gefördert werden.

Der maximale Gesamtbetrag der Zuwendungen beträgt je Vorhaben 200.000 Euro.

Wo wird gefördert?

Die Vorhaben müssen in Hessen durchgeführt werden.

Wann wird gefördert?

Die Einreichung eines Aktionsplanes sowie eines Kooperationsvertrages als wichtigste Bestandteile des Förderantrags erfolgt zu festgelegten Stichtagen.

Für die jeweiligen Auswahlstichtage müssen die Anträge nebst Aktionsplan und Kooperationsvertrag zu festgelegten Fristen bei der Bewilligungsstelle vorgelegt werden. Die Termine für die Auswahlstichtage  finden Sie unter Aktuelles.

Für die einzureichenden Aktionspläne zur Anerkennung des Vorhabens als Bestandteil eines Antrages sind detaillierte Informationen zu der Tätigkeit der Kooperation erforderlich. Die Formulare für den Aktionsplan stehen auf der Internetseite der Bewilligungsstelle (RP Gießen) im Download-Bereich zur Verfügung. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an den Hessischen Innovationsdienstleister (IfLS, Frau von Kutzleben) oder die Bewilligungsbehörde (RP Gießen, Herrn Dr. Becker oder Frau Drube).

Interessierte Gruppen können beim hessischen Innovationsdienstleister fortlaufend ihren Aktionsplan für eine unverbindliche Vorprüfung einreichen.

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