Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

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Zusammenarbeit in Bezug auf Unterstützung von Aktionen zur Minderung oder Anpassung an den Klimawandel

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Eine Tafel mit verschiedenen Begriffen zum Thema Klimaschutz
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Maßgeblich für die Förderung der Zusammenarbeit in Bezug auf Unterstützung von Aktionen zur Minderung oder Anpassung an den Klimawandel sind die „Richtlinien des Landes Hessen zur Förderung von Innovation und Zusammenarbeit in der Landwirtschaft“  Die Richtlinien stehen im Download-Bereich zur Verfügung. 

Was wird gefördert?

Ziel der Maßnahme ist es durch gemeinsame Aktionen zur Minderung oder Eindämmung des Klimawandels beizutragen oder Anpassungen an den Klimawandel vorzunehmen. Dies soll durch die Umsetzung innovativer Ansätze erreicht werden.

Die Teilmaßnahme soll zur Entwicklung und/oder Umsetzung von gemeinsamen Konzepten für ökologische Verfahren zum Schutz der Biologischen Vielfalt beitragen und hierdurch auch das übergreifende Ziel Umweltschutz unterstützen. Hierdurch soll der Erreichung der Klimaschutzziele nähergekommen werden.

Wer wird gefördert?

Gefördert werden Kooperationen von

  • Landbewirtschaftern,
  • Forschungs- und Versuchseinrichtungen,
  • Verbänden und Vereinen.

Mitglieder einer Kooperation können darüber hinaus sein:

  • Körperschaft des öffentlichen Rechts,
  • Unternehmen oder andere Akteure im Agrar-und Forstsektor und in der Nahrungsmittelkette,
  • Bildungsträger,
  • Tourismusanbieter im ländlichen Raum.

Eine Kooperation muss aus mindestens 2 Mitgliedern bestehen. Es muss sich um eine Neugründung handeln. Die Mitglieder müssen sich in einer rechtfähigen Organisationsform zusammenschließen und haben einen Kooperationsvertrag abzuschließen.

Wie wird gefördert?

Die Zuwendungen werden im Rahmen einer Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse in Form einer Anteilfinanzierung gewährt. Zu den zuwendungsfähigen Ausgaben zählen:

  • a) Personalausgaben für die Mitglieder einer Kooperation nach Teil III Nr. 8.8 in Verbindung mit den Anlagen zu diesen Richtlinien,
  • b) angemessene Reisekosten für die Mitglieder einer Kooperation nach Teil III Nr. 8.9,
  • c) Beratungs- und Dienstleistungen, z.B. in Bezug auf die Erstellung von Konzepten, Studien, Analysen,
  • d) Ausgaben für allgemeine Geschäftsausgaben,
  • e) vorhabenbezogene Sachausgaben,
  • f) angemessene Ausgaben für Aufwandsentschädigungen und Nutzungskosten, die bei der Umsetzung von Vorhaben einer Kooperation entstanden sind und nachgewiesen werden,
  • g) Ausgaben für Öffentlichkeitsarbeit einschließlich Veranstaltungs- und Schulungsausgaben,
  • h) Ausgaben, die der Kooperation im Rahmen der Netzwerktätigkeit entstehen sowie Ausgaben für eine kooperationsübergreifende Zusammenarbeit,
  • i) Ausgaben für die Erstellung des Aktionsplans und ggf. spätere Anpassungen.
  • Der Fördersatz beträgt 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben.
  • Die Förderung für den Geschäftsbetrieb der Kooperation und das von ihr durchgeführte Vorhaben ist auf max. fünf Jahre ab Bewilligung beschränkt.

Die Förderung ist auf neu gegründete Kooperationen beschränkt. Eine Kooperation kann nur einmal für ein bestimmtes Vorhaben gefördert werden.

Wo wird gefördert?

Die Vorhaben müssen in Hessen durchgeführt werden.

Wann wird gefördert?

Die Einreichung eines Aktionsplanes sowie eines Kooperationsvertrages als wichtigste Bestandteile des Förderantrags erfolgt zu festgelegten Stichtagen. Für die jeweiligen Auswahlstichtage müssen die Anträge nebst Aktionsplan und Kooperationsvertrag zu festgelegten Fristen bei der Bewilligungsstelle vorgelegt werden. Die Termine für die Auswahlstichtage finden Sie unter Aktuelles.

Für die einzureichenden Aktionspläne zur Anerkennung des Vorhabens als Bestandteil eines Antrages sind detaillierte Informationen zu der Tätigkeit der Kooperation erforderlich. Die Formulare für den Aktionsplan stehen auf der Internetseite der Bewilligungsstelle (RP-Gießen) im Download-Bereich zur Verfügung. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an den Hessischen Innovationsdienstleister (IfLS, Frau von Kutzleben) oder die Bewilligungsbehörde (RP Gießen, Herrn Dr. Becker oder Frau Drube).

Interessierte Gruppen können beim hessischen Innovationsdienstleister fortlaufend ihren Aktionsplan für eine unverbindliche Beratung einreichen.

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