Bienenhaltung

Bienen in Hessen

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Bienen fliegen aus einem Bienenstock - © Aubord Dulac / Fotolia.com
Bienen fliegen aus einem Bienenstock
© Aubord Dulac / Fotolia.com

Seit 2009 hat sich die Zahl der aktiven Imkerinnen und Imker in Hessen von 6.500 auf mehr als 11.000 beinahe verdoppelt. Mit der Zahl der Imkerinnen und Imker steigt auch die Zahl der Bienenvölker in Hessen. 2019 wurden knapp 64.000 Völker eingewintert, 2008 waren es noch rund 48.000.

Imkerei wird von den meisten Bienenhaltern als Freizeitbeschäftigung betrieben. Daneben existieren in Hessen aber auch Berufsimker, die mit einer großen Anzahl an Völkern, manchmal bis zu 1.000 Stück, während des Jahres von einer Region in die nächste wandern und gezielt Bestäubungsdienstleitungen anbieten und Honig sowie andere Bienenzuchterzeugnisse produzieren.

Der Honigertrag pro Bienenvolk liegt im Durchschnitt bei etwa 30 kg je Volk und Jahr. Viele Imkerinnen und Imker in Deutschland und auch in Hessen vermarkten ihren Honig als Erzeuger direkt an den Endverbraucher. Da jedoch die Bevölkerung in Deutschland mit über 1 kg pro Kopf und Jahr besonders viel Honig konsumiert, reicht die inländische Produktion bei weitem nicht zur Bedarfsdeckung aus. Daher werden große Mengen an Honig importiert.

Wichtiger als die Honigproduktion ist aber die Bestäubungsleistung der Honigbienen. Bei ihrem Flug von Blüte zu Blüte auf Nahrungssuche übertragen sie die Blütenpollen von einer Pflanze auf die andere und sorgen so für deren Befruchtung. Viele landwirtschaftliche und gärtnerische Kulturen brauchen die Bestäubung durch Bienen und andere Insekten, um Früchte zu bilden. Bienenvölker bestäuben über 80 Prozent aller Blütenpflanzen.

 

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