Eine Fußgängerzone in einem Dorf

GAP-Strategieplan

Der GAP-Strategieplan löst 2023 den regionalen Entwicklungsplan für den Ländlichen Raum (EPLR) ab.

Neue Umsetzung des ELER mit dem GAP-Strategieplan

In den letzten 20 Jahren wurde die Förderung der Entwicklung der ländlichen Räume durch regionale Entwicklungspläne (EPLR) umgesetzt. Dieses System erfährt in der neuen Förderperiode eine Änderung: Der GAP-Strategieplan (GAP-SP) löst den EPLR ab 2023 als Umsetzungsinstrument ab. GAP steht für die Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union.

Die Maßnahmen der 1. Säule der GAP (Direktzahlungen sowie die Marktordnungen) und die der 2. Säule (Entwicklung ländliche Räume) werden erstmals gemeinsam entwickelt. Die Erstellung des GAP-Strategieplans für Deutschland befindet sich bereits seit 2018 in Vorbereitung und wird durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in enger Abstimmung mit den Bundesressorts, den Ländern sowie den Verbänden und Interessengruppen koordiniert.

Die Umsetzung der künftigen Fördermaßnahmen des ELER werden weiterhin in der Kompetenz der Bundesländer liegen. Die Regelungen im Bereich der Direktzahlungen werden in Deutschland wie bisher einheitlich auf nationaler Ebene festgelegt. Die ELER-Verwaltungsbehörde Hessen stellt sicher, dass die Verwaltung sowie die Wirtschafts-, Sozial- und Umweltpartner im Rahmen des umfangreichen Prozesses im erforderlichen Umfang beteiligt werden.

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