Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Masterplan Wohnen in Hessen

Hessische Wohnungspolitik: Daten und Fakten

  • Wohnungsbauprogramme wurden an den Bedarfen ausgerichtet und fördern gleichberechtigt den Bau von Wohnungen für niedrige und mittlere Einkommen, Studierendenwohungen, Modernisierung und barrierefreien Umbau einer Wohnung. Dabei sind die Fördermittel auf verlässlich hohem Niveau: Ab 2017 stehen jährlich Rekordsummen von mehr als 300 Millionen Euro für den sozialen Wohnungsbau in Hessen bereit! Übrigens: Im Jahr 2013 waren es noch 73 Millionen Euro.

  Zur Verfügung stehende Mittel für Sozialen Wohnungsbau in Hessen (2015 bis 2020) in Millionen Euro

 

  • Die deutlich höheren Fördermittel  werden nachgefragt:  Seit 2014 werden mehr als doppelt so viele Mittel des Landes in  Form von Darlehen oder Zuschüssen von Wohnungsbauunternehmen und Investoren beantragt als in  den Jahren zuvor.

Zugesicherte Fördermittel

Zugesicherte Fördermittel 2009 bis 2017 (nach Beantragung) in Millionen Euro

Die bisherigen Förderprogramme im  Einzelnen:

  • Seit 2015 gibt es ein Programm zur Förderung von Studierendenwohnungen. Seitdem wurden rund 80 Millionen Euro für mehr als 2.700 Wohnheimplätze bereitgestellt.

  • Mehr Geld für Modernisierungen: 32 Millionen Euro wurden in den vergangenen vier Jahren bereitgestellt. Das senkt Nebenkosten und damit auch die Miete. 12 Prozent mehr Wohnungen konnten zwischen 2014 und 2017 im Vergleich zu 2010 und 2013 modernisiert werden.

  • Die Fördermittel für den barrierefreien Umbau in Privatwohnungen wurden verdoppelt! Seit 2015 stehen hierfür jährlich 2 Millionen Euro zur Verfügung!

  • Durch den Ankauf von Belegungsrechten können bis 2020 etwa 2.400 Wohnungen in der Bindung gehalten – und damit die Mieten bezahlbar.

  • Hessen verknüpft die Entwicklung von Städten, Gemeinden und ländlichem Raum mit dem Wohnungsbau. So wurden die Mittel für Dorfentwicklung aufgestockt, hier stehen allein 2017 insgesamt 27 Millionen Euro zur Verfügung. Seit 2015 hat Hessen bereits 16,5 Millionen Euro in die Sanierung, Umnutzung und Neubau von rund 1.000 Gebäuden in Ortskernen investiert.

  • In den verschiedenen Programmen der Städtebauförderung stehen seit 2015 insgesamt 391 Millionen Euro zur Verfügung. Damit wurden die Mittel in dieser Legislaturperiode nahezu verdreifacht!

  • Nassauische Heimstätte: Hessen hat das Eigenkapital der Nassauischen Heimstätte (NH) um 200 Millionen Euro aufgestockt. Das eröffnet der NH den Spielraum, bis zum Jahr 2021 etwa 4.900 Wohnungen zusätzlich zu bauen.

  • Mit der Bauland-Offensive hilft Hessen den Kommunen dabei, Flächen für den Bau bezahlbarer Wohnungen zu entwickeln. 19 Flächen in 15 Kommunen prüft die Baulandoffensive, darin steckt ein Potenzial von weiteren 6.250 Wohnungen.

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