Masterplan Wohnen in Hessen

Das ist neu!

Mehr Landesmittel

  • Mit dem neuen WIP stehen weitere 257 Millionen Euro bis 2020 für die Förderung vom Bau bezahlbarer Wohnungen zur Verfügung.
  • Insgesamt stehen 1,7 Milliarden Euro bis 2020 für die Wohnungsbauförderung in Hessen zur Verfügung.

Unterstützung der Kommunen

  • Wo kann in den Städten noch gebaut werden? Das Land unterstützt Städte und Gemeinden bei der Erstellung einer Übersicht über Bedarfe und einem Kataster für die Innenraumentwicklung.

  • Baugrund ist teuer und rar: Darum verkauft das Land Hessen eigene Flächen günstiger, wenn auch darauf geförderte Wohnungen entstehen.

  • Städtebau und Wohnungsbau gehören zusammen: Die Fördermittel für die Jahre 2018 und 2019 wurden erneut erhöht. Jährlich stehen 102,2 Millionen Euro Städtebaumittel zur Verfügung. Bei der Vergabe dieser Mittel wird zukünftig der Wohnungsbau stärker mitgedacht.

  • Soziale Infrastruktur wird gefördert: Wo neue Wohnungen entstehen, werden auch soziale Einrichtungen benötigt. Diese werden vom Land ebenfalls gefördert.

  • Der ländliche Raum und seine Ortskerne werden gestärkt: Nicht nur im Jahr 2017 stehen 27 Millionen Euro für die Dorfentwicklung zur Verfügung das Niveau wird 2018 und 2019 gehalten.

  • Neuer Wettbewerb! 2018 und 2019 vergibt das Umweltministerium jeweils bis zu 250.000 Euro für herausragend nachhaltige, ökologische und soziale Baukonzepte für bezahlbare Wohnungen.

  • Nach 20 Jahren keine bezahlbare Miete mehr? Nicht in Hessen. Dank Masterplan Wohnen sollen geförderte Wohnungen bis zu 25 Jahre in der Bindung bleiben können – dafür gibt es eine höhere Förderung.

  • Bessere Förderkonditionen: Zuschüsse von bisher 10 Prozent werden auf bis zu 25 Prozent erhöht. Die Förderung wird zudem flexibilisiert: Die Investoren können zwischen 20 und 25 Jahre Bindung wählen. Eine längere Bindung ermöglicht dabei einen höheren Zuschuss.

  • Innovatives Bauen und kreative Ideen werden gebraucht! Hessen wird diese zukünftig besonders fördern: Wir suchen moderne Konzepte für nachhaltigen Wohnungsbau auf möglichst kleiner Fläche.

  • Das Umweltministerium wird die Allianz für Wohnen mit mehr Mitteln unterstützen – statt 300.000 Euro sind es nun 500.000 Euro (2018) und 450.000 Euro (2019). Damit werden ab 2018 insgesamt vier regionale Baulandkonferenzenin ganz Hessen organisiert, um regionalen Wissenstransfer zu ermöglichen.

Gemeinschaftliches und genossenschaftliches Wohnen fördern

  • Füreinander da und unter einem Dach: Familien, ältere Menschen, Studierende. Mit dem Masterplan Wohnen möchte Hessen das gemeinschaftliche Wohnen fördern. Gemeinschaftliche Wohnformen gibt es in allen Rechtsformen. Eine landesweite Beratung könnte in ganz Hessen Projekte begleiten – der genaue Bedarf wird nun ermittelt.

  • Genossenschaftliches Wohnen hält Mieten stabil. Das Eigentumsprogramm des Landes soll daher um die Förderfähigkeit beim Kauf von Genossenschaftsanteilen für selbstgenutzte Wohnungen erweitert werden.

  • Bei der Gründung von neuen Genossenschaften müssen Gründungsuntersuchungen und Gutachten vorgelegt werden. Das Land unterstützt hier finanziell.

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